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Das Leben des Hl. Benedikt

Waltraud Pratter-Rudolph, Das Leben des Hl. Benedikt – Vortrag im Rahmen des Colloquium Benedictinum aus Anlass des 150-jährigen Jubiläums der Abtei St. Bonifaz/München, 13. Juli 2000, 112 Seiten, 90 Abb., 1 Beilage, Format 22 x 24 cm, 1. Auflage 2016

15,00 €
Zum Inhalt

Die Einladung, im Rahmen der mit namhaften Referenten besetzten Vortragsreihe „Colloquium Benedictinum“ 2000 den im Gemeindesaal der Abtei St. Bonifaz, München, aushängenden Benedictus-Gobelin der Sr. Deocara Maria Diepold OSB zu interpretieren, war eine große Ehre, gleichzeitig aber auch eine große Herausforderung für die Autorin Waltraud Pratter-Rudolph († 2012).

Der vorliegende Band macht diesen Vortrag nun – reich bebildert und um wenige zusätzliche Informationen ergänzt – einer breiteren Öffentlichkeit in Buchform zugänglich und vollendet damit die Publikationsreihe über die drei größten und bedeutendsten Gobelins der Sr. Deocara – auf Schloss Zeil, in der Abtei St. Stephan, Augsburg und eben in St. Bonifaz, München. Erneut ist es das Hauptanliegen der Autorin, den Gobelin über das genaue Hinschauen und Erspüren der Bildinhalte, der ikonographischen Umsetzung und der künstlerischen Schönheit für den Betrachter im besten Sinne des Wortes zu einem „spirituellen Kunst-Erleben“ werden zu lassen.


Die Autorin

Frau Waltraud Pratter-Rudolph (1925–2012) war beruflich eine charismatisch-erfolgreiche Musikerzieherin an einem musischen Gymnasium, als sie durch eine schwere Erkrankung ihr Gehör fast ganz verlor.
Von ihrem eigentlichen Metier abgetrennt, fand sie durch eine zufällige Begegnung mit dem Werk der Sr. Deocara ein neues Betätigungsfeld für ihre künstlerische Energie.
Sie erforschte Leben und Werk der begnadeten Bildwirkerin, suchte, dokumentierte, beschrieb und deutete deren Gobelins und fasste ihre Arbeiten über drei Großprojekte – auf Schloss Zeil, in den Abteien St. Stephan Augsburg und St. Bonifaz München – in Buchform.
Dabei sollte keine eigentliche Fachliteratur entstehen, sondern sozusagen eine Art Anleitung zu einem intuitiven, ursprünglich-geistlichen Kunst-Erfassen, Kunst-Erleben.
Es kam ihr bei dieser Arbeit eine Gabe zu Hilfe, die ein Galerist in einem Gespräch so formulierte: „Sie hat die Fähigkeit, auch hinter die Dinge zu schauen.“

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