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Der Domschatz von Rottenburg

Wolfgang Urban, Glanz von Glaube und Frömmigkeit. Der Domschatz von Rottenburg, hrsg. von Harald Kiebler, Geleitwort von Bischof Dr. Gebhard Fürst, Fotografien von Joachim Feist, 344 Seiten, zahlr. Abb., Format 19 x 29,7 cm, 1. Auflage 2012

14,00 €
Zum Inhalt

Obwohl erst in nachnapoleonischer Zeit, 1821–1828, als Bistum für die Katholiken des damaligen Königreichs Württemberg entstanden, besitzt die Diözese Rottenburg-Stuttgart, die viertgrößte der 27 Diözesen Deutschlands, einen sehr beachtlichen Domschatz. Dessen Objekte reichen von der Romanik über Spätgotik, Renaissance, Barock und Historismus bis zum 20. und 21. Jahrhundert. Historische Kernstücke des Rottenburger Domschatzes bilden das 1817 auf Geheiß des württembergischen Königs aus der ehemaligen Fürstpropstei Ellwangen nach Rottenburg am Neckar überführte Sakralgut sowie herausragende kunsthandwerkliche Schöpfungen aus der Pfarrei St. Martin und den Ordensniederlassungen der Neckarstadt.

Ältestes Stück des Rottenburger Domschatzes ist ein um 1100 zu datierendes bedeutendes romanisches Bronzekruzifix, schlichtweg herausragend eine auf die Jesuitenniederlassung Rottenburgs zurückgehende Monstranz des Augsburger Meisters Franz Ignaz Berdolt von 1755.

Die einzelnen Objekte wie Messkelche, Ziborien, Monstranzen, Messkännchengarnituren, die bischöflichen Insignien wie Bischofsstäbe, Brustkreuze, Bischofsringe werden in diesem Buch kunsthistorisch und in ihrem theologischen Bedeutungsgehalt erschlossen und zugleich als Spiegel von Orts- und Diözesangeschichte gesehen. Der Autor, Diözesankonservator Wolfgang Urban, ist durch zahlreiche kultur- und kunsthistorische Publikationen hervorgetreten.

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